Billig ist unfair – neues Video der Supermarktinitiative © Peter Wedel/EcoFilm
Transparenz Jetzt! Für gesellschaftliche Unternehmensverantwortung
Die Hochstaplerei der Unternehmen muss ein Ende haben. Die Supermarktinitiative in Kooperation mit dem CorA-Netzwerk fordern mit der Transparenzkampagne eine gesetzliche Offenlegungspflicht für Unternehmen.
Die Hochstaplerei der Unternehmen muss ein Ende haben. Die Supermarktinitiative in Kooperation mit dem CorA-Netzwerk fordern mit der Transparenzkampagne eine gesetzliche Offenlegungspflicht für Unternehmen.
Egal ob Luxuskonzern oder Discounter, immer wieder sind Unternehmen verantwortlich für Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden und Umweltschäden. Zugleich beschwören sie in ihren Hochglanzbroschüren ihre sozialen und ökologischen Werte.
Die Politik muss endlich für Transparenz sorgen! Unternehmen müssen offenlegen, wie sozial und ökologisch sie wirklich handeln. Nur gesetzlich verbindliche Regeln schaffen einen fairen Wettbewerb und sorgen dafür, dass soziale und ökologische Produktionsbedingungen sichtbar gemacht werden.
Wir fordern die Bundesregierung auf,
1. Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform zu verpflichten,
a) Informationen zur Unternehmenspraxis in Bezug auf Arbeitnehmer- und Menschenrechte, Korruption, Lobbyaktivitäten sowie Umwelt- und Klimaschutz bei sich und ihren Lieferanten zu veröffentlichen. Zentrale Informationen zu Arbeitsbedingungen sind zum Beispiel solche zu Gewerkschafts- und Tarifrechten, Arbeitszeiten und Löhnen. Im Bereich Umwelt sind zum Beispiel Informationen über Ressourcen- und Energieverbrauch, Emissionen von Kohlendioxid und anderen gefährlichen Stoffen sowie über Abfallvermeidungskonzepte bedeutsam.
b) ihre Unternehmensstruktur, Lieferanten und Produktionsstandorte offenzulegen und die Herkunft ihrer Produkte zu kennzeichnen.
c) Angaben zu Umsätzen und Gewinnen, gezahlten Steuern, Zahl der Angestellten und bei Rohstoffunternehmen zu Mengen geförderter Rohstoffe für jedes Land offenzulegen.
2. dafür zu sorgen, dass unabhängige Stellen die veröffentlichten Informationen regelmäßig überprüfen.
3. dafür zu sorgen, dass Verstöße gegen die Offenlegungspflicht bzw. Falschinformationen mit Sanktionen belegt werden.
Mit freundlichen Grüßen
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Transparenz in der Lieferkette von Unternehmen
Pressekontakt
- Adréana PeitschWelthandel, Arbeitsrechte, Oxfam aktuell030-45 30 69 35apeitsch@oxfam.de

- Bettina WolfOxfam Trailwalker, Klimawandel030 - 45 30 69 51bwolf@oxfam.de





