Mehr als 116 Millionen Euro haben deutsche Finanzinstitute 2012 allein durch die Verwaltung von Investmentfonds eingenommen, die mit Nahrungsmitteln spekulieren. Eine unrühmliche Marktführerschaft haben dabei Allianz und Deutsche Bank. Sie kontrollieren zusammen 40 Rohstofffonds, die es Kapitalanlegern ermöglichen, auf Nahrungsmittelpreise zu wetten.
Syrienkrise: Drei Monate nach der Geberkonferenz in Kuwait analysiert der Oxfam-Bericht „Overtaken By Need“ den humanitären Bedarf und die Leistungen von Geberstaaten und formuliert Empfehlungen, wie den von der Krise in Syrien betroffenen Menschen am besten geholfen werden kann.
Kaffee ist in Uganda ein wichtiges Produkt für den Export. 90 Prozent der Bohnen werden dabei von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern produziert. Die Folgen des Klimawandels werden sie hart treffen. Oxfam hat die Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern im ugandischen Ruwenzori-Gebirge zu ihren Beobachtungen befragt. Demnach sind die Veränderungen des Klimas schon jetzt sichtbar und machen das Wetter weniger vorhersagbar. Der Bericht „The Impact of Climate Change on Coffee in Uganda: Lessons from a case study in the Rwenzori Mountains“ zeigt Handlungsempfehlungen auf, um den ugandischen Kaffeeanbau an die klimatischen Veränderungen anzupassen und damit die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaft des Landes und die Lebensgrundlagen der Menschen zu reduzieren.
Die Finanztransaktionssteuer (FTS) wird in elf europäischen Ländern im Rahmen der sogenannten Verstärkten Zusammenarbeit eingeführt. Was die FTS genau ist und wofür sich Oxfam einsetzt, lesen sie hier.
Der Oxfam-Bericht "Learning the Lessons? Assessing the response to the 2012 food crisis in the Sahel to build resilience for the future" untersucht, wie internationale und regionale Akteure auf die Sahelkrise im Jahr 2012 reagiert haben. Die Bilanz fällt insgesamt gemischt aus.
Dieses neue Papier von Oxfam Deutschland (in englischer Sprache) gibt einen Überblick über die Erfüllung der deutschen Fast-Start-Zusage zur Klimafinanzierung, die die Bundesregierung auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen Ende 2009 gemacht hatte.
Im europäischen Vergleich zeigt sich: Während Deutschland bei der ODA-Quote bescheiden im Hintergrund bleibt, nimmt das BMZ beim Aufblähen der ODA-Zahlen international eine Führungsrolle ein.
Jedes Jahr sterben hunderttausende unschuldige Menschen, weil Staaten legal Waffen und Munition in Kriegs- und Krisengebiete liefern dürfen. Oxfam und die britische Friedensorganisation Saferworld haben kurz vor den Verhandlungen zu einem Waffenhandelsabkommen bei den Vereinten Nationen den Bericht herausgegeben.