Der Projekt- und Kampagnen-Bericht 2012 ist da und steht zum Download bereit. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Oxfams Arbeit im vergangenen Jahr!
Die zehn größten Lebensmittelkonzerne auf dem Prüfstand: In der Studie "Behind the Brands" hat Oxfam Coca-Cola, Danone, Unilever, Kellogg’s, Mars, Mondelez, Nestlé, PepsiCo, General Mills und Associated British Food überprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass die Unternehmen trotz "sozialer Unternehmensverantwortung" weit von sozialen und ökologischen Standards entfernt sind.
Oxfam kommt in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Inverstoren gezielt dort Land kaufen oder pachten, wo Staaten eine schwache Rechtsstaatlichkeit aufzeigen. Die Investoren erzielen hohe Gewinne, doch arme Menschen verlieren dabei häufig ihr Land und werden nicht angemessen entschädigt. Mehr zu den Ergebnissen der Untersuchung lesen Sie hier.
Die Folgen des Klimawandels werden zunehmend Menschen dazu zwingen, ihre Heimat zeitweise oder dauerhaft zu verlassen. Sieben Nichtregierungsorganisationen skizzieren die Herausforderung in einem Bericht und fordern eine solidarische Politik, die sich der Verantwortung gegenüber klimabedingter Flucht und Migration stellt.
Deutsche Bank und Allianz haben erneut behauptet, dass ihre Geschäfte an den Agrar-Terminmärkten keine wesentlichen negativen Folgen haben, sondern im Gegenteil positive Wirkungen entfalten. Dieses Papier setzt sich mit diesen Behauptungen auseinander und fordert eine politische Regulierung des Geschäfts mit dem Hunger.
Seit Beginn des Konflikts in Mali vor einem Jahr sind 145.000 Menschen in die Nachbarländer geflohen. Der Bericht „Mali’s Conflict Refugees – Responding to a growing crisis” beschreibt die Herausforderung, die Menschen in den Flüchtlingscamps und die betroffene einheimische Bevölkerung angemessen zu unterstützen und formuliert Vorschläge zur Verbesserung der Hilfe.
Der Oxfam-Bericht „Tipping the Balance“ zeigt, dass Regierungen und Organisationen in der Agrarförderung zu viel Aufmerksamkeit auf gute Rahmenbedingungen für private Investitionen von Unternehmen legen. Oxfam fordert, die Entwicklung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft in den Fokus zu stellen, denn die Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft ist ein Schlüssel im Kampf gegen den Hunger.
Kleinbäuerliche Betriebe versorgen weltweit zwei Milliarden Menschen mit Nahrungsmitteln. Zu ihren Lasten sichern sich Agrar- und Lebensmittelkonzerne jedoch Land- und Wasserrechte und behindern damit das Potential der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, die Ernähungssicherheit zu verbessern.
Beiträge von Chandra Bhushan und Sugandh Juneja, Carlos Aguilar, Dr. Claude Kabemba Auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene finden vielfältige Debatten über Alternativen zur Rohstoffpolitik der EU statt. Die in diesem Bericht zusammengestellten Fallbeispiele zeigen, auf welche Widerstände die europäische Rohstoff- und Handelspolitik stößt und welche Gegenstimmen und positiven Ansätze ihr im globalen Süden gegenüber stehen. Diese Artikelsammlung möchte die Debatten mit Perspektiven aus dem globalen Süden bereichern, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit oder auf endgültige Antworten zu erheben.